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Iaido Die Kunst das Schwert zu führen

Iaido enstammt aus der alten Kriegerkaste Japans, den Samurai und ist traditionell eng mit dem Zen-Buddhismus verbunden. Iaido kann sowohl als Technik, als auch als meditative Philosophie definiert werden.

Iaido
I (Iru) = Aufmerksamkeit
Ai = Harmonie / Aktion und Reaktion
Do = Der Weg, die pers. Entwicklung

Der Iaidoka setzt sich nicht mit einem realen Gegner auseinander, sondern reflektiert sich selbst. Es ist ein lebenslanges an sich arbeiten und mit sich Auseinandersetzen. Ein Grossteil des Iaido-Trainings findet in Eigenübung statt und erfordert ein hohes Mass an Selbstdisziplin. Ein Iaidoka erlernt Balance, Kraft, Disziplin und Genauigkeit. Die Perfektion der Katas entwickelt er selbstständig und damit eigenverantwortlich. Tieferes Verstehen der Übungsformen stellt sich mit der Erfahrung ein. Erfahrung ist Lernen und Wissen durch Eigeninitiative.
Zielsetzung ist die Perfektionierung der Seitei-Katas*, die Persönlichkeit weiterzuentwickeln und seinen Horizont zu erweitern.
In der ersten Zeit ist das Erlernen des Seitei das tägliche Brot. Danach folgen schrittweise zusätzlich die **Koryu-Katas. Seitei-Iai beinhaltet alle Komponenten, die ein Iaidoka für seinen weiteren Weg benötigt.

Die mentale Stärke ist ein wichtiger Faktor des Iaidos. Die Fokussierung und Konzentration auf das Hier und Jetzt und das Vertrauen in das eigene Potenzial – Fähigkeiten, die uns auch im Alltag zu Stärke, Ausgeglichenheit, Ruhe und Selbstbewusstsein verhelfen.

In der heutigen Zeit wird Iaido auch als Sport betrieben und es werden Meisterschaften und Turniere durchgeführt. Es soll aber kein Kampf zwischen zwei Kontrahenten sein, sondern eine Berreicherung, die von Respekt, Disziplin und gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist.
Iaido kann unabhängig von Alter und Geschlecht praktiziert werden.